Seminarveranstaltungen

Seminarveranstaltungen zum Horst Bingel-Preis für Literatur

„Seminarveranstaltung“ ist ein Begriff, der nach Arbeit klingt. Die Tage  zur Vorbereitungen des Horst Bingel-Preises für Literatur waren bisher immer ein Vergnügen und werden es auch bleiben.

Die Veranstaltungen sollen die Kandidaten für den Preis mit dem Publikum des Rhein-Main-Gebiets zusammen bringen. Dies geschieht im Vorfeld des Preises in ganztägigen Lesungsevents, die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit konzipiert wurden und von diesem großzügig unterstützt werden. Sie finden im Zweijahresrhythmus statt. 

Die eingeladenen Autorinnen und Autoren lesen für etwa zwanzig Minuten aus ihren für die Preisvergabe vorgeschlagenen Büchern, sie stellen sich den Fragen der Moderatoren und denen des Publikums. So kann, wer sich für Literatur interessiert, ausgiebig Eindrücke sammeln. Die Schriftsteller können die Wirkung ihrer Texte beobachten, gegebenenfalls etwas ausprobieren. Die jeweilige musikalische Begleitung trägt weiter zum Vergnügen bei. Für Gespräche ist bei den ganztägigen Veranstaltungen viel Raum und Zeit.

Es handelt sich hier dennoch nicht um ein Wettlesen. Die Entscheidung über die Preisträger ist ausschließlich der Jury vorbehalten. Die Jury besteht aus je zwei Mitgliedern der Horst Bingel-Stiftung für Literatur e.V. und der ver.di/VS Hessen, die gemeinsam ein fünftes Jurymitglied bestimmen. 2014 war das der Verleger und Autor Michael Krüger, 2016 der Leiter des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ der FAZ, Hubert Spiegel. Die Jurymitglieder nehmen an den Seminarveranstaltungen teil, beraten später aber auf Grundlage der Texte.

2016 war die Veranstaltung erstmals als Fortbildung beim Hessischen Institut für Lehrerfortbildung akkreditiert.

Poetische Positionen 2014

Text folgt


Form und Inhalt – Inhalt und Form

Die essayistische Prosa der Kandidaten für den Horst Bingel-Preis für Literatur 2016

Im Oktober 2016 wird zum zweiten Mal der Horst Bingel- Preis für Literatur vergeben. Der Preis ist mit € 8000.- dotiert und wird gemeinsam von der Bingel-Stiftung für Literatur e.V. und dem VS Hessen/ver.di vergeben. 2014 erhielt ihn die Lyrikerin Nadja Küchenmeister. 2016 soll die „kleine Form“, literarische Essayistik, ausgezeichnet werden. Dies ist eine Form, die auch Horst Bingel liebte und die – ganz in seinem Sinne – gesellschaftskritische Inhalte transportieren kann.

Die Jury setzt sich aus je zwei Mitgliedern des VS Hessen/ver.di und der Horst Bingel-Stiftung für Literatur e.V. sowie einem zu jeder Preisvergabe neu hinzu gebetenen, fünften Jurymitglied zusammen. Diesmal sind das Barbara Bingel und Wolfgang Schopf (Horst Bingel-Stiftung) und Claus-Peter Leonhardt und Britta Brandau (VS Hessen/ver.di) sowie Hubert Spiegel (FAZ). Die Jury wird am 13. September über die Preisvergabe entscheiden.

Im Vorfeld stellen sich auf Einladung der Horst Bingel-Stiftung für Literatur die Kandidaten für den Preis der interessierten Öffentlichkeit vor. Nominiert wurden, Lukas Bärfuss, Ralph Dutli, Gila Lustiger, José A. Oliver und Roswitha Quadflieg. In einer ganztägigen Seminarveranstaltung lesen sie bekannte und unveröffentlichte Texte und diskutieren diese mit dem Publikum. Die Veranstaltung wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt. Unter dem Titel „Form und Inhalt – Inhalt und Form: Die essayistische Prosa der Kandidaten für den Horst Bingel-Preis für Literatur 2016“  findet sie am Samstag, 10. September 2016, von 11.00 bis 17.00 Uhr im Ausstellungsraum des Literaturarchivs der Goethe-Universität Frankfurt, Dantestrasse 9 statt. Es moderiert Harry Oberländer, und es begleitet Stephan Völker mit dem Saxofon. Für ausreichend Pausen mit Gelegenheit zum Kaffeetrinken ist gesorgt. Kostenbeitrag € 10.- . Dieser Seminartag ist nach § 65 des Hessischen Lehrbildungsgesetzes unter der Nummer 01686849 bei der Hessischen Lehrkräfteakademie als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert. Die Veranstalter, die Horst Bingel-Stiftung und das Literaturarchiv der Goethe-Universität, freuen sich auf regen Besuch, und bitten aber gleichzeitig aus organisatorischen Gründen bis zum 03.09.16 um Anmeldung unter  horstbingel-stiftung@t-online.de oder w.schopf@lingua.uni-frankfurt.de .


-> Flyer hier